Begegnungen mit Menschen e.V.
Begegnungen mit Menschen e.V.
Harpfinger Rhytmusgruppe übergibt einen Scheck über 2500 Euro an den Verein Begegnungen mit Menschen

Sage und schreibe 

2500 Euro

"ersangen und erspielten "

die Musiker der Rhytmusgruppe Harpfing unter der Leitung von Frau Waltraud Weiß, für den

Verein Begegnungen mit Menschen.

Erst füllten sie die Waldhausener Kirche und auch die Odelshamer Kirche war bis auf den letzten Platz belegt. Der Vorstand des Vereins " Ranger" war überwältigt von dieser großen Spendenbereitschaft, die aber natürlich auch auf die hohe Qualität der Konzerte zurückzuführen war . Mit dieser beträchtlichen Summe, kann nicht nur der Wiederaufbau der Schule in Nepal vorangetrieben werden, sondern auch das dringend benötigte Geburtshaus in Uganda, sowie unzählige kleine Projekte verwirklicht werden.

Uns bleibt nur noch einmal ein herzliches Vergelt´s Gott auszusprechen.

Meine zweite Reise nach Nepal

Bericht von Petra Schefthaler

 

Am 8.11. flogen Bill und ich, Petra, vollgepackt mit knapp 60kg Kleiderspenden und selbsgestrickten Mützen sowie Socken zum 2. Mal in diesem Jahr nach Nepal. Dass wir so schnell wieder in Nepal sein würden, hätte nach unserer Reise im März keiner von uns beiden gedacht, jedoch hatten wir uns im Herbst spontan dazu entschieden, da wir uns unbedingt ein Bild über die Erdbebenschäden an der Schule machen wollten.
Momentan ist die politische Lage in Nepal sehr angespannt, da sich die nepalesische Regierung mit Indien zerstritten hat, worauf Indien die Grenzen zu Nepal gesperrt wurden. Nepal ist jedoch eigentlich sehr abhängig von Indien, da wichtige Rohstoffe wie Diesel und Kochgas aus Indien eingeführt werden und gerade jetzt, in Zeiten des Wiederaufbaus, können somit die Baumaterialen nur zu Fuß zu den abgelegenen Bergdörfern transportiert werden. Sogar in den Hotels in der Hauptstadt Kathmandu wird oft auf offener Straße Feuer gemacht, damit für die Gäste etwas zu Essen gekocht werden kann.
China hat daraufhin sehr viel Diesel kostenlos gespendet, jedoch verkauft die nepalesische Regierung diesen Sprit wieder völlig überteuert an ihre Bewohner. Auch die Spendengelder von großen Organisationen hält die Regierung zurück und die eigentlich Bedürftigen bekommen davon nichts zu sehen.
Der Schwarzmarkt mit Diesel und Gas boomt daher. Auch wir konnten nur einen Jeep nach Okhaldhunga bekommen weil unser Freund Man Biswakahra (kurz: M.B)Diesel für uns ergattert hatte. Wir haben für unsere 8-stündige Jeepfahrt den doppelten Preis dessen bezahlt, was noch im März angefallen war, und die Strassen dorthin sind durch Erdrutsche stark beschädig.

Als wir in Okhaldhunga ankamen, wurden wir wie immer sehr herzlich begrüßt. Dazu kam, dass gerade das Diwali Fest (größtes Fest des Hinduistischen Glaubens - ähnlich wie bei uns Weihnachten) stattfand, wobei wir sofort in sämtliche Familienfeiern integriert wurden.
Es verzaubert mich immer wieder wie man, wenn man in so vollkommener Armut lebt, eine Atmosphäre zu schaffen vermag, als währe es ein nobles Dinner.
Es gab selbstgemachtes Reisbier und Reis, Kartoffeln sowie Büffel- und Hühnerfleisch, danach selbstgebrannten "Roxy"-Schnaps, der mich sehr an Metaxa erinnert hat.
Wir haben mit der Familie des Direktors gefeiert als währen wir ein Teil der Familie. Dabei konnte man in der Hütte kaum etwas sehen, so sehr geraucht hat der Ofen. Auch das sperrangelweit offene Fenster half dabei nichts, jedoch störte die dadurch eindringende Kälte nicht, denn durch die unbeschreibliche Herzlichkeit der Menschen wurde einem auch so warm genug.
Am nächsten Tag ging es nach Jantarkhani, zur Schule des Vereins, wo wir regelrecht erschraken über die Zerstörung und das provisorische Schulgebäude, das aufgestellt worden war um den Unterricht weiterzuführen. Es ist kaum vorstellbar, dass in diesen Zelten Unterricht stattfinden kann. Es zieht überall rein, es gibt kaum Licht um das Geschriebene an der Tafel zu sehen und die Kinder sitzen auf Brettern auf Lehmboden.
 Da den Bewohnern des Dorfes jedoch glücklicherweise genauso viel an dem Wiederaufbau liegt wir uns, konnten wir noch am gleichen Tag mit dem Bürgermeister und mehreren Ingenieuren vieles besprechen und sie erklärten uns ihre Vorstellung des Wiederaufbaus. Aktuell wird das alte Gebäude der Schule gerade abgetragen, damit die Steine zum Wiederaufbau wiederverwendet werden können. Ferner konnten wir bereits mit M.B. bei den Händlern gute Preise für die anderen benötigten Rohstoffe aushandeln, sodass der Grundstein für einen schnellen Wiederaufbau in erdbebensicherer Bauweise gelegt ist.
Die Bewohner von Jantarkhani sind sehr dankbar für die Unterstützung durch unsere Spendengelder, da sie leider auch zu den abgelegenen Bergdörfern gehören, die mit dem Wiederaufbau sehr allein gelassen werden und auch vor dem Erdbeben schon in totaler Armut gelebt haben.

Wir waren insgesamt drei Tage im Dorf und haben viele Familien besucht, die wir mit warmer Kleidung beschenkten und dafür unglaubliche Freude und Dankbarkeit zurückbekamen. Als wir wieder in die Berge aufbrachen versammelte sich das ganze Dorf und wir wurden mit Blumenketten und Segenswünschen überschüttet.
Dann ging es los: sechs Tage über mehrere Pässe Richtung Jiri. Dort kamen wir an manchen Dörfern vorbei, die dem Erdboden gleichgemacht wurden. Die Regierung hat zwar sehr einfache Wellblechhütten gebaut, die zumindest vor Regen und auch bei den momentanen Temperaturen von 10 Grad angemessenen Schutz bieten - jedoch mache ich mir große Sorgen, wie diese Familien den bevorstehenden Winter überstehen sollen. Der Rucksack wurdedaher, je näher wir unserm Ziel kamen, immer leichter durch das verschenken unserer mitgebrachten Kleidung. Es ist wunderschön, die Menschen mit Wärme durch Jacken und Mützen zu beschenken, etwas was für uns so selbstverständlich ist. Etwas positiv stimmte uns aber wieder der einzige Vorteil an der Lebensweise dieser Menschen, und zwar dass sich diese Leute durch Landwirtschaft mit Essen selbstversorgen können. Zwar ist das Essen sehr eintönig und von "ausgewogen" weit entfernt, aber immerhin müssen sie dadurch nicht hungern.

Auf der Jeepfahrt zurück nach Kathmandu kamen wir an vielen Tankstellen vorbei, an welchen sich kilometerlange Staus gebildet hatten, weil die Menschen wegen Treibstoff anstanden. Das Militär gibt nur geringe Mengen an Sprit an die Einheimischen ab und für viele Nepalis ist dadurch der Alltag nur schwer zu bewältigen.
Zurück im Kathmandu ging es dann noch ein paar Tage meist zu Fuß durch die Stadt und wir verteilten in den Slums noch den Rest der Kleidung.
Der Rückflug ging über einen Zwischenstopp in Indien, da es nicht genügend Sprit für einen Direktflug nach Abu Dhabi gab.

Der erste Teil der Spendengelder von B.M. ging im Dezember direkt auf das Nepalkonto der Schule und unser Freund und Schulmanager M.B. ist gerade dabei, Zement und Eisen zu kaufen, um es nach Jantarkhani zu bringen.

Vielen Dank an alle Spender/innen, nur durch Euch kann dieses Projekt funktionieren!
Wir wünschen Euch ein gesundes und zufriedenes neues Jahr!

Benefizkonzert Rhytmusgruppe Harpfing in Waldhausen

„Beeindruckende Begegnungen mit Menschen“

Ranger stellte seinen Verein vor – 1130 Euro von der Rhythmusgruppe

Harpfing (uk) (ju) Ranger vom Verein „Begegnungen mit Menschen“ stellte zusammen Petra Schefthaler im Harpfinger Schützenheim auf Einladung der Rhythmusgruppe Harpfing seine Projekte im allgemeinen und das Schulprojekt in Nepal ganz besonders vor.

 „Wir bauen eine Schule – sei ein Teil davon.“. Schefthaler, die selber regelmäßig in Nepal ist, gab Erläuterungen zu den dortigen Verhältnissen, in denen die Kinder leben. „Wir haben eine Schule mit 320 Kindern in elf Klassen. Für die Kinder ist Bildung und Ausbildung ein Ausweg aus dem Teufelskreis der Armut. Wir können nicht die ganze Welt verändern, aber für die Kinder, denen wir helfen, verändert sich die ganze Welt.“ Danach gab Bauer Erläuterungen zu seinem Verein:  „Unser Verein entstand aus der Idee heraus, für hilfsbedürftige Menschen da zu sein.  Seit unserer Gründung verfolgen wir das Ziel, an den Stellen zu helfen, an denen die Not am Größten ist. Unser Team besteht ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitarbeitern. Wir setzen uns für jeden ein, der unsere Hilfe braucht. Auch ein kleiner Beitrag kann viel bewirken“. Und Bauer erklärte auch wie es zum Vereinsnamen kam „Auf den Reisen bis in die entlegensten Ecken der Welt waren es immer wieder besondere Begegnungen mit Menschen, die mir einen Blick über den Tellerrand hinaus ermöglichten. Da wurde mir bewusst in welchem Überfluss wir leben. Mit dem Verein habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, den Menschen zu helfen, die nicht so privilegiert sind. Ihnen beizustehen und sie zu unterstützen.“

Beide Gäste von diesem Verein erklärten die derzeitige schwierige Lage in Nepal „Indien machte die Grenzen dicht. Sprit ist absolute Mangelware und der Sprit, der aus China kommt versickert in Regierungskreisen. Die Korruption ist dort unwahrscheinlich hoch. Um unsere Schule nach dem Erdbeben wieder aufzubauen, brauchen wir Baumaterial. Nur unter schwierigsten Bedingungen kann dieses jetzt transportiert werden.“ Die beiden erklärten, dass ihnen im Land ein absoluter Vertrauensmann hilft. Dieser Sherpa ist das wichtige Bindeglied, das garantiert, dass die Hilfe auch dort ankommt, wo sie ankommen soll. „Große Organisationen haben hohe Geldsummen gespendet. Diese gibt aber die Regierung nicht frei und an unserer Schule kommt schon gar nichts an.“

Vor wenigen Wochen hatte die Harpfinger Rhythmusgruppe unter der Leitung von Waltraud Weiß zur Förderung dieses Schulprojekts ein Benefizkonzert in der Waldhauser Pfarrkirche veranstaltet. 1130 Euro wurden von den Zuhörern gespendet. Diesen Betrag überreichten die Vertreter der Musikgruppe an Andreas Bauer und Petra Schefthaler, die versprachen, dass die vollen Summe dem Schulprojekt zugute kommt und nirgends versickert, so wie viele offizielle Spendengelder in Nepal. „Die Kinder werden es euch danken.“

Vereinstreffen BmM im Krippner Haus Edling
mit Bildern aus Nepal und Pakistan

Während sich Flo, Vanessa und Co auf der WM durch den Schlamm kämpften, saßen wir im Krippner Haus und ließen die Bilder der Projekte des Vereins auf uns wirken. Trotz Frühlingsfest und Ferienbeginn erschienen erfreulicherweise viele Interessierte und unterstützen mit Ihren Spenden das Nepalprojekt recht eifrig. Im Herbst wird sich dann Petra auf den Weg machen und die Spenden dort hinbringen, wo sie wirklich gebraucht werden.Vielen Dank

Von 8.11.2015- 22.11.2015 gings erneut für Petra und Bill nach Nepal.
In Jantarkhani angekommen wurden die Schäden nach dem Erdbeben begutachtet und gemeinsam mit M.B. und Ingenieuren der Wiederaufbau besprochen.
Der Neubau wird wieder ähnlich aufgebaut: unten 3 Klassenräume und oben das Lehrerzimmer.
Mit den Spendengeldern wurden Zement und Eisenstäbe geordert und momentan wird die Schule Stein für Stein abgetragen, denn diese werden wieder für den Wiederaufbau verwendet.
Wenn alles nach Plan läuft dann wird die Schule im März fertig sein und die Kinder können aus den provisorischen Zelten in der neuen Schule unterrichtet werden.
Bill und Petra planen im November 2016 wieder nach Nepal zu reisen. Sie werden aber von Freund M.B., der die Spendengelder unten verwaltet und den Bau managt, ständig auf dem Laufendem gehalten.

 

 

Nationenfest 2015

Trotz kräftiger Regenschauer war das Nationenfest in Wasserburg sehr gut besucht und ein voller Erfolg.

Bei diesem toll organisierten Fest, durch RIO Konkret, konnten wir einmal um die ganze Welt reisen.

 

Wir lieben Fussball....

Es gibt wohl kaum einen Ort auf der Welt,

wo nicht ein Ball durch die Gegend rollt.

Ob dies Kids mit edlen Fussballtrikots von Schweini, Lahm und Co sind,

oder die ausrangierten Vereinstrikots von einem entlegenen Ort, ist ganz egal.

Hauptsache Trikot. Hauptsache dazugehören, mit jemanden im Team sein. 

Und für einen kurzen Augenblick den Krieg, den Hunger, die Armut vergessen.

Bruder Konrad Vorort sagt immer,"Tagsüber arbeiten, abends noch Fussball, das 

ist die beste Medizin um diese traumatischen Erlebnisse der Kindersoldaten zu verarbeiten

Schickt ein wenig Freude nach Afrika. 

Habt Ihr alte Fussballtrikots, Vereinstrikots die aus vergangenen Zeiten im Keller 

des Vereinsheims versauern, Lederbälle die übrig sind, Fussballschuhe Gr. 40-44

(in Afrika lebt man auf grossem Fuß) oder Pumpen für Bälle??

Dann einfach melden und wir schicken die Sachen nach Uganda.

 

verein.bmm@gmail.com

Telefon 08073 916029

 

Wir bleiben am Ball...

dazu wird benötigt

Fussballtrikots Jugendliche und Erwachsene

Fussballschuhe 40-44

Lederfussbälle

Pumpen für Lederbälle

 

Finanzielle Unterstützung wird natürlich auch umgehend weitergeleitet,

derzeit in ein Geburtshaus, für medizinisches Material

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